Fünf Fragen an André Pilling, General Manager von Fru’Cha! – Fruit for Life. Auf dem deutschen Markt gibt es bereits einige Anbieter von Trockenfrüchten und Nüssen. Was unterscheidet Fru’Cha! von seinen Wettbewerbern? Wir beziehen alle unsere Produkte ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau und legen dabei großen Wert auf die bestmögliche Qualität. Darüber hinaus setzen wir bei bestimmten Produkten zusätzlich auf fair und nachhaltig gehandelte Ware, wie beispielsweise bei unseren getrockneten Mangos.
Bei den Cashewkernen ist Fru'Cha! der erste Anbieter in Deutschland, der die Nüsse sowohl in Bio- als auch Fairtrade-Qualität vertreibt. Unser Ziel ist es, das Fairtrade-Angebot in naher Zukunft auch für unser gesamtes Sortiment ausbauen. Damit wollen wir nicht nur den globalen Fairtrade-Handel stärken, sondern unterstützen gleichzeitig mittels des Fairtrade-Siegels auch die Entwicklungsarbeit vor Ort. Natürliche und nachhaltige Anbaubedingungen in den Herkunftsländern unserer Produkte haben für uns höchste Priorität und unterliegen einer jährlich mehrfachen Zertifizierungsüberprüfung durch unabhängige Institutionen. Dafür bürgen die offiziellen Siegel für Bio und Fairtrade auf unseren Packungen.
Welche Produkte findet man im Fru’Cha!-Sortiment? Unsere herausragendsten Produkte sind das Açai- und das Maca-Pulver, die beide auf dem deutschen Markt noch kaum bekannt sind. Darüber hinaus reicht unser Produktsortiment bei Trockenfrüchten und Nüssen von Klassikern bis Exoten. Getrocknete Ananas, Mango oder Süßkirschen sind sehr beliebt bei unseren Kunden. Aber natürlich gibt es bei Fru'Cha! auch traditionelle Sorten wie Aprikose, Banane oder Pflaume. Außerdem bieten wir einige Getreidesorten, wie Quinoa aus Bolivien, an.
Das innovative Design der Verpackungen von Fru’Cha! fällt sofort ins Auge. Was steht hinter diesem Design? Für uns zählt bei der Verpackung vor allem auch die Funktionalität: die stabilen Kartonwände verhindern lästiges Umfallen und durch die Wiederverschließbarkeit der Verpackung kann man seinen Snack auch zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Zusätzlich war uns die genaue Visualisierung des Herkunftsorts unserer Produkte sehr wichtig, damit unsere Kunden auf einen Blick sehen können, woher die Ware stammt. So möchten wir in Zeiten der Globalisierung einen Teil der individuellen Schönheit und Kultur der Anbauländer zeigen. Und wir transportieren durch dieses interkulturelle Marketing regionale und produktbezogene Informationen zu jedem unserer Produkte.
Findet sich Nachhaltigkeit bei Fru’Cha! nur beim Produktsortiment oder dehnen Sie sie auch auf andere Bereiche aus? Nachhaltigkeit beschränkt sich bei Fru’Cha! in der Tat nicht nur auf den Anbau und die Produktion unserer Waren. Wir wollen es schaffen, in naher Zukunft unsere Produkte in vollständig recyclebaren Verpackungen auf den Markt zu bringen. Deshalb engagieren wir uns seit einiger Zeit stark in der Entwicklung von kompostierbaren Verpackungsfolien. Auch bei anderen Funktionen garantieren wir Nachhaltigkeit. So setzen wir auch beim Abfüllen der Ware nicht nur auf maschinelles Verpacken, sondern auf Handarbeit in Deutschland. Dazu arbeiten wir mit dem Lebenshilfswerk Mölln-Hagenow zusammen. Damit unterliegt unser Handeln bis hin zur Verpackung nachhaltigen und fairen Kriterien.
Wo können Fru’Cha!-Produkte gekauft werden? Wir beliefern bereits zahlreiche Biomärkte, Feinkostgeschäfte, den ausgewählten Lebensmittelhandel, Reformhäuser und Apotheken in Deutschland, Österreich und Frankreich. In Zukunft werden wir unsere Vertriebsaktivitäten noch weiter ausbauen. Zusätzlich können unsere Kunden alle Produkte auch ganz bequem von zu Hause per Internet bestellen. Das Sortiment und viele interessante Rezeptideen gibt es in unserem Online-Shop unter www.frucha.de.
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