Nachhaltigkeit wird Verbrauchern immer wichtiger. Sie fordern ethisch und ökologisch einwandfreie Produkte, die ressourcenschonend verpackt werden. Lebensstile werden „grüner“ und neben Klimaschutz spielen soziale Aspekte eine zunehmende Rolle. Moderne Konsumenten wollen gesünder leben und legen daher Wert auf natürliche Nahrungsmittel. Auch auf der Interpack wird Lebensmittelschutz eines der bestimmenden Themen sein. Die zusammen mit der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gestaltete Sonderschau Save Food zeigt, wie die einzelnen Elemente der Wertschöpfungskette in Sachen Verpackung, Logistik und Transport einen Beitrag gegen die weltweite Verschwendung von Nahrungsmitteln leisten können. Mehr...
LOHAS und der Trend zur Nachhaltigkeit
Sonntag, 1. Mai 2011
Der Trend zu verantwortungsvollem Konsum ohne Verzicht auf Genuss macht sich auch im Einzelhandel bemerkbar. Neben den immer größer werdenden Bio-Abteilungen im Supermarkt entstehen spezialisierte Geschäfte, die alle Bedürfnisse der LOHAS abdecken. Native Souls ist ein normaler Klamottenladen und wenn auf den Sachen nicht 'bio' draufstehen würde, dann würde man es auf den ersten Blick gar nicht bemerken. Verbraucher-Skandale und Umweltkatastrophen rütteln die Leute wach und sie fragen sich, ob es noch Alternativen gibt. Die Nachfrage steigt von Jahr zu Jahr. european centre for creative economy: ecce ist ein Institut der RUHR.2010 GmbH. 2010lab.tv
BMW ActiveE für 499 US-Dollar/Monat
Mittwoch, 27. April 2011
Auf dem Genfer Auto-Salon 2011 hat BMW sein erstes Elektroauto präsentiert und eine Kleinserie von 1.000 Fahrzeugen angekündigt. Die E-Autos sollen in Flottenversuchen in Europa, China und den USA angeboten werden. 700 Stück des BMW ActiveE sollen nun in verschiedenen Modellregionen in den USA eingesetzt werden. Lediglich per Leasingvertrag sind die Stromer für 24 Monate zu haben. 160 Kilometer weit soll es mit einer Batterieladung kommen und das mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 145 km/h. Mehr...
Industrielobbyisten als Journalisten getarnt?
Montag, 18. April 2011
Die als Journalisten getarnten Industrielobbyisten Dirk Maxeiner und
Michael Miersch hatten früher für die renommierte Zeitschrift Natur
gearbeitet. Der Wechsel von der Zeitschrift Natur, das Paulus-Saulus
Prinzip, wurde so gezielt genutzt um Glaubwürdigkeit zu erreichen. Diese
industriegelenkte Kampagne (Alles wird gut und die Industrie löst alle
Probleme) stammt ursprünglich aus den USA. Heute verbreiten sie bei uns
für die Industrie wirtschaftsfreundlichen neoliberalen "Ökooptimismus". Siehe auch: Climategate und die Achse des Blödenvon Heiko Werning.
Die beiden "Journalisten"schreiben für die Klimawandelleugner und
sorgen jetzt dafür, dass die Pro-Atom und Laufzeitverlängerungskampagnen
in den Medien (FAZ & Welt) umgesetzt werden. Mehr...
TerraCycle Recycle-Programm
Montag, 18. April 2011
BIC, der
weltweit größte Hersteller von Kugelschreibern, schließt sich mit TerraCycle -
einem Pionier des Upcycelns und Recycelns - zusammen, um Stiften ein zweites
Leben zu schenken. Freiwillige „Sammelteams" haben in Schulen, Kindergärten und
Kindertagesstätten die Möglichkeit, Schreibgeräte und Korrekturmittel zu
sammeln. Anstatt wie bisher im Restmüll zu landen, werden die leeren
Schreibgeräte anschließend recycelt. Durch das von
BIC gesponserte Programm können alle Schreibgeräte und Korrekturmittel, egal,
ob von BIC® oder einer anderen Marke, zu neuen nützlichen Produkten
wie Stiftehaltern, Mülltonnen oder Gießkannen recycelt werden. Mehr...
Katastrophale Folgen der Gentechnik
Sonntag, 17. April 2011
Eine drastische Warnung vor den katastrophalen Folgen der Gentechnik
kommt nun aus dem „Mutterland“ dieser Risikotechnologie: Der renommierte
US-amerikanische Forscher Don Huber warnt vor einem „Kollaps der
landwirtschaftlichen Infrastruktur“. Schuld sei ein krankmachender,
völlig neuer Organismus, der u.a. große Ernteausfälle bei Gensoja und
Genmais verursachte. Bei der Verfütterung dieser Pflanzen sei es zu Unfruchtbarkeit und
Fehlgeburten von Tieren gekommen. Generell steht das vielfach im
Zusammenhang mit der Gentechnik eingesetzte Totalpflanzengift Glyphosat
bzw. Produkte wie Roundup® im Mittelpunkt des Interesses. Die Zulassung
neuer Gentechnik-Pflanzen sollte weitgehend sofort gestoppt werden,
fordert Huber.
Lesen Sie die deutsche Übersetzung des
Briefes von Ende März 2011 an die - Gentechnik befürwortenden -
EU-Verantwortlichen: Mehr...
Greenwashing mit EcoAd Label
Donnerstag, 14. April 2011
Das Eco Label Programm von CBS News, eine US-Fernseh- und Mediagruppe wird als Greenwashing Projekt eingestuft. Kritische Konsumenten- und Umweltinitiativen in den USA werfen dem Sender vor, gegen geltendes Recht der Federal Trade Commission (FTC) zu verstossen. Das EcoAd Logo "Green Leaf" (Grünes Blatt) kann von Unternehmen für den Preis einer Werbeeinblendung des Senders gekauft werden. Dabei ist für Konsumenten keine Transparenz sichtbar, oder nach welchen Kriterien das Label arbeitet, und ist deshalb als Greenwashing anzusehen. Ähnliche Entwicklungen bahnen sich in Kreisen der Werbewirtschaft bei uns ebenfalls an, eine kritische Betrachtung und Transparenz ist in jedem Fall sinnvoll. Vor allem wenn Grossunternehmen die Meinungshoheit durch die Flucht nach vorne (mit)kontrollieren wollen, sieheBASF oder wenn die Fernseh-, Werbeindustrie und Strategen am Werk sind, siehe Art Directors Club Germany (Dark Green - Light Green - or No Green?)...
Brandenburger Tor: Forest of global understanding
Donnerstag, 14. April 2011
Die Pflanzung in Berlin steht unter dem Motto: Promis pflanzen Bäume für Berlin. Gaia, die Umweltinitiative zum Schutz und zur Pflanzung von Bäumen, veranstaltet am Donnerstag, dem 12. Mai 2011, um 10.30 Uhr eine Baumpflanzung von insgesamt 50 Linden am Brandenburger Tor - Straße des 17. Juni in Berlin-Mitte. Mit den Spatenstichen der Baumpflanzungen setzen die Politiker, Berliner Bürger und Schüler ein prägnantes und bleibendes Zeichen für die Umwelt und Toleranz unter den Völkern. Gleichzeitig symbolisiert die Aktion Verbesserung der Lebensqualität in den Städten weltweit. Info PDF
Öko-Autos 2011 bis 2012
Donnerstag, 14. April 2011
Aktuell ist das Öko-Auto Angebot noch sehr übersichtlich. Die Umwelt-Label
der verschienen Autobauer mit ihren spritsparenden Technologien für
Benziner und Diesel haben sich fest etabliert, doch wem BlueMotion und
BlueEFFICIENCY zu wenig ist, der findet zur Zeit nur 14 Autos mit
alternativen Antrieben (Hybridtechnik oder Elektroauto) auf dem Markt. Doch die kosten ordentlich Geld, der umweltbewusste Autofahrer muss bei
einem durchschnittlichen Listenpreis von 90.538 Euro für deutsche Öko-Autos sehr tief in die Tasche greifen. Günstiger sind die alternativen Alternativen aus Japan. Mehr...
Meiden Sie Genprodukte
Mittwoch, 13. April 2011
Genmanipulierte Nahrung gefährdet Wachstum, Immunsystem und
Fruchtbarkeit, sagt der prominente Biochemiker Árpád Pusztai - und wirft
der Branche vor, sie leugne ihre Risiken.
Professor Árpád Pusztai ist Biochemiker
und weltweit einer der führenden Experten für Pflanzenlektine.
Er arbeitete 30 Jahre am Rowett Research Institute, einer staatlichen
Lebensmittelbehörde an der schottischen Universität Aberdeen, bis er
1998 infolge eines Kurzinterviews fürs Fernsehen gefeuert wurde: Er
hatte über seine Studie berichtet, die zeigte, dass die Genmanipulation
von Zutaten für Lebensmittel als solche problematisch ist und ihre
Nebeneffekte genauer untersucht werden müssten. Seither gilt er der
Gentech-Industrie als persona non grata, für Gentechnikgegner ist er ein
Held. Über seinen Fall sind inzwischen mehrere Dokumentarfilme
erschienen. Mehr...
Nachhaltigkeit bei der Jugend
Freitag, 8. April 2011
Verliert die junge Generation zunehmend das Interesse an Umwelt- und
Nachhaltigkeitsthemen? In der öffentlichen Diskussion wird das immer
wieder behauptet. Zur Überprüfung dieser These hat das Umweltbundesamt
das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT, Berlin)
mit einer Studie beauftragt. Auf der Basis einer Prüfung der relevanten
Literatur zu heutigen Jugendkulturen und der Ergebnisse der
einschlägigen Umweltbewusstseinsforschung wurden - in Zusammenarbeit mit
Praktikern aus Jugendbildung, Umweltverbänden und
Kommunikationsexperten - zehn Empfehlungen zur Verbesserung der Umwelt-
und Nachhaltigkeitskommunikation mit Jugendlichen erarbeitet. Vor allem
ist es wichtig, so das Hauptergebnis der Studie, den Jugendlichen die
Chance für selbstbestimmte Formen des Engagements zu eröffnen. > PDF-Studie
WeGreen mit Transparenzplattform 2.0
Sonntag, 3. April 2011
WeGreen ist eine Suchmaschine, die
Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit schafft. Mit der
Nachhaltigkeitsampel beantworten die Plattform schnell und einfach die Frage wie
ökologisch, sozial und transparent Unternehmen, Marken und Produkte
sind. Dies geschiet durch glaubwürdige Bewertungen und ein leichter Zugang zu Informationen. Wie das funktioniert kann man hier in diesem Video anschauen. LOHAS.de arbeitet mit WeGreen zusammen und hilft dabei, das Thema Transparenz bekannter zu machen. Neu ist z.B. der Zugang sowohl über die Website, als auch Mobil per Smartphone, ein integrierter Newsticker, Volltextsuche, Umgebungssuche oder das Firefox Add-on. > Weitere Info
SmartMeter Stromzähler ein Flop?
Samstag, 2. April 2011
Deutschlands Gesetzgeber schreibt intelligente Stromzähler seit 1. Januar 2010 in Neubauten verpflichtend vor. Sie sollen Verbraucher zu Energiemanagern und Klimaschützern
zugleich machen. Sind die hohen Erwartungen gerechtfertigt? Am Computer lässt sich dann ablesen, wie sich der Verbrauch entwickelt und welche Geräte Stromfresser sind. Das Problem ist: Selbst wenn der Stromkunde nun seinen Verbrauch kennt
und schick am Computer ablesen kann – einen Anreiz, etwas im großen Stil
zu ändern, hat er noch nicht. > Mehr...
Glocalist Magazin - Grünes Geld
Montag, 28. März 2011
50 Seiten geballte Information über "Grünes Geld" und Top-Experten
informieren: Mit Tipps für Klein- und Großanleger, was ist zu beachten,
wenn ich in Waldfonds investiere, die Top-Fonds der Nachhaltigkeit 2010,
10 Tipps für den Konsumenten & Nachhaltigkeit, Dialog und Gespräch
mit Maik Butzbach zur Finanzkrise und Paulus Neef über die 10 Gebote für
Gründer der Nachhaltigkeit, ein kritischer Blick hinter die Kulissen
nachhaltiger Banken wie Bankhaus Schelhammer & Schattera, EthikBank,
GLS, TRIODOS-Bank und UmweltBank und ein Vergleich ihrer Konditionen
für Privatkunden. > PDF
ECOsummit Berlin
Sonntag, 27. März 2011
Going Smart Green Economy heisst der Slogan zur
Veranstaltung für Clean Technology in Berlin am 25./26. März.
Keynotespeaker zum Auftakt war Prof. Michael Braungart, der seine Sicht
von Cradle to Cradle vorstellte. Weitere Höhepunkte an diesem Tag waren
z.B. Prof. Dr. Peter Höppe von Munich Re, mit beeindruckenden Daten
ihrer Klimadatenerhebungen, als Grundlage ihres Geschäfts. Michael Linse
von KPCB, dem führenden Investor aus Silicon Valley, Kalifornien und
seiner Einschätzung zum Preisverfall von Solarpanels, Windkraftanlagen
und dem Wachstumsschub der Elektromobilität. Der engagierte Vortrag von
Franz Alt gab einen wichtigen Aspkekt der grünen Wirtschaft zur
Diskussion: Ethik als Grundlage aller Entwicklungen und Sonnenenergie
zur Lösung unserer Energieprobleme. Mehr...