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Legende vom nachhaltigen Wachstum? |
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Tagtäglich muss sich der zeitgenössische Konsument seinen Weg durch ein dichtes Gestrüpp käuflicher Selbstverwirklichungsangebote bahnen. Auf dem Rummelplatz der glitzernden Verführungen den Überblick zu behalten, kostet vor allem eines: Zeit. Inzwischen braucht man schon einen gewissen Selbstschutz, um in diesem Hamsterrad nicht die Orientierung zu verlieren. Nur wer 20 Stunden pro Woche dem Gelderwerb nachgeht, kann die verbleibende Zeit dem selbst bestimmten Leben widmen. Ausgangspunkt für das Greenwashing des "nachhaltigen" Wachstums ist die Unterscheidung zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum. Nachhaltige Entwicklung kann indes nur eine Kunst der Reduktion sein. Mehr...
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