Agrarindustrie in der Antibiotika-Falle

Die Welle der negativen Publicity für die Agrarindustrie reißt nicht ab. Insbesondere das Thema Antibiotikamissbrauch hält sich schon seit vielen Wochen in den Medien. Kein Wunder: Dieser Aspekt der Massentierhaltung bedroht uns und unsere Gesundheit unmittelbar – bei anderen Themen wie den Emissionen von Treibhausgasen, der Überdüngung von Böden, der Verschwendung von Wasser etc. sind die Zusammenhänge komplexer und schaffen es daher bei vielen Menschen nicht ins Bewusstsein. Doch beim Missbrauch von Antibiotika geht es direkt um Menschenleben. Im Grunde ist es egal, ob die Agrarindustrie wegen ihres Antibiotikamissbrauchs oder ihrer vielen anderen Vergehen an Mensch, Tier und Umwelt in die Zange genommen wird, denn die hohen Antibiotikagaben gehören untrennbar zum System der Intensivtierhaltung. Mehr...

 
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Massenchemikalie Bisphenol A Drucken E-Mail

Bisphenol A steckt in vielen Alltagsgegenständen: Konservendosen, DVDs, Thermopapier, Lebensmittelverpackungen und Babyflaschen. Aus diesen Produkten kann sich der Stoff mit unerwünschten Nebenwirkungen lösen und dann auch von Menschen aufgenommen werden. Bisphenol A wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Der Ausgangsstoff für Polykarbonat-Kunststoffe und Epoxidharze gehört mit 3,8 Millionen Tonnen pro Jahr zu den am meisten produzierten Chemikalien weltweit. Unternehmen, die Bisphenol A herstellen oder verwenden sind nach der europäischen Chemikalienverordnung REACH selbst verantwortlich, eventuelle Risiken zu mindern. Mehr...

 

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