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Neue Journalisten braucht die Welt |
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Die Treibhausgasmenge in der Luft steigt und steigt - das öffentliche
Interesse am Klimawandel aber sinkt, trotz der Uno-Tagung in Cancún.
Neue Strategien sollen das Blatt nun wenden. Gesucht wird eine
sogenannte "Gedankenbombe" ("Mind Bomb") - hoch emotionale Bilder, die
ein komplexes Problem auf eine Kernbotschaft reduzieren. Das Thema sei
schwierig zu vermitteln. Eine neue Kampagne solle endlich "Otto
Normalverbraucher erreichen". Alle Motive als Sinnbild einer drohenden
Klimakatastrophe erwiesen sich als untauglich. Die Grenze zwischen
Wissenschaftsjournalismus und Werbung drohte zu verwischen, fürchtet
etwa die "Neue Zürcher Zeitung". Umweltkonferenzen wirken oft wie
geschlossene Gesellschaften und die Klimakatastrophe bleibt für viele
Leute abstrakt, ihre Folgen unkonkret. "Wir müssen über Lösungen reden,
nicht über Probleme", sagte Ken Caldeira, Umweltforscher an der Stanford
University in den USA. Mehr...
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