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Erneuerbare Energien - Studium, Ausbildung und Beruf |
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Die Branche der Erneuerbaren Energien entwickelt sich sehr dynamisch. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Zahl der Beschäftigten vervierfacht. Etwa 280.000 Menschen sind heute in diesen Unternehmen tätig.
Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise ist der Bedarf an Fachkräften groß. Viele Firmen beklagen einen Mangel an qualifiziertem Personal. Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen reagieren auf diese Situation und schaffen neue Ausbildungsmöglichkeiten. Mehr als 250 Studiengänge werden aktuell in diesem Bereich angeboten. Unternehmen der Erneuerbaren Energien sind für viele ein attraktiver Arbeitgeber. Die Mischung aus Technik und Wirtschaft und der Anspruch auf aktiven Klimaschutz machen sie besonders interessant für junge Leute. Mit dem hohen Innovationsgrad und der Internationalisierung der Branche eröffnen sich immer neue Arbeitsfelder. Das Online-Portal www.erneuerbare-karriere.de zeigt die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt der Erneuerbaren Energien. Schüler und Studenten, Berufsanfänger und Quereinsteiger finden hier umfangreiche Informationen über Berufsfelder und Unternehmensprofile, Studiengänge und Ausbildungsplätze, Forschungsinstitute und Fördermöglichkeiten.
Arbeitsplätze nach Sparten
Erneuerbare Energien schaffen Arbeit. Im Jahr 2008 waren etwa 280.000 Menschen in der Herstellung, Installation und im Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen beschäftigt. Nach Ergebnissen des Forschungsvorhabens für das Bundesumweltministerium „Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2008“ verteilen sich die Arbeitsplätze wie angegeben. Viele Unternehmen haben sich gerade in strukturschwachen Regionen angesiedelt. Die größten Arbeitgeber sind die Bioenergiebranche (über 95.000 Arbeitsplätze), die Windenergie (rund 85.000 Arbeitsplätze) und Solarenergieunternehmen (ca. 74.400 Arbeitsplätze). Für die Zukunft ist die Branche zuversichtlich: Bis zum Jahr 2020 wollen sie insgesamt 500.000 Menschen beschäftigen. Ein Großteil wird direkt für den Export von Anlagen und Zubehör arbeiten, um die steigende Nachfrage nach deutscher Erneuerbare-Energien-Technik im Ausland zu befriedigen. Dabei kommt der Branche die jahrelange erfolgreiche Entwicklung auf dem Heimatmarkt zugute, die sie zu einem weltweiten Technologieführer gemacht hat.
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