Substanz oder Greenwash-Show? Vom 7. - 18. Dezember 2009 fand der UN-Klimagipfel in Kopenhagen
statt. Die Heinrich Böll Stiftung begleitete die Klimaverhandlungen mit Berichten, Kommentaren
und eigenen Veranstaltungen.
Neue Machtverhältnisse, alte Aufgabe: gerechter Ausgleich. Die
Schwellenländer demonstrieren ihr wachsendes Gewicht.
Flopenhagen: No, we cannot. Das Minimalergebnis von Flopenhagen ist absolut unzureichend, auch
Obama hat auf ganzer Linie enttäuscht. So ergab sich das Scheitern des
Kopenhagener Gipfels durch die Weigerung der Industriestaaten, ihre
CO2-Minderungsziele und die Finanzzusagen für Entwicklungsländer
aufzustocken und einen konkreten Zeitplan für Klimaschutzmaßnahmen
vorzulegen. Allerdings wurde der Klimagipfel zu einem Ereignis, das
dazu beigetragen hat, dass eine grosse Öffentlichkeit durch die
Berichterstattung die Dimension des Klimawandels und die anstehenden
Krisen der Ressourcenprobleme erstmals deutlich bewusst wurde. > Mehr...
Timetable
Klimakonferenzen Auf der COP-16 soll der in Kopenhagen
gescheiterte Versuch fortgesetzt
werden, ein rechtlich verbindliches Nachfolgeabkommen für das
Kyoto-Protokoll zu beschließen.
Unzählige wissenschaftliche Studien lassen jedoch kaum Zweifel daran,
dass die gesamte Menschheit zum Verlierer wird, vor allem die kommenden
Generationen betrifft der Klimawandel. Die genauen Folgen und das
Ausmaß der negativen Veränderungen unserer Umwelt sind bestenfalls zu
erahnen.
Doch neben der langfristigen Dramatik lässt sich nach dem
Mammut-Gipfel von Kopenhagen auch eine große Zahl Verlierer benennen,
die unmittelbar und kurzfristig von den Ergebnissen und Folgen des
Gipfels betroffen sein werden > SPIEGEL ONLINE
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