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NICHTS - Was im Leben wichtig ist |
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"Nichts" deprimiert nicht, sondern ermutigt seine Leser, ihr Leben
selbst zu bestimmen. Es beschreibt eine Suche, auf die sich jeder
irgendwann begibt, aber selten so packend erzählt worden ist.
Provokantes Jugendbuch: Die Geschichte mit dem Titel "Nichts" beginnt in dänischer Idylle. Eine scheinbar ganz normale siebte Klasse steht am Beginn eines Schuljahres. Ein Mitschüler, Pierre Anton, provoziert die anderen. Er tut das mit
ganz einfachen Sätzen: Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es
sich auch nicht, irgendwas zu tun.
Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren. Die Erde ist Milliarden Jahre alt, ruft er den anderen zu, wir werden doch gerade mal hundert.
"Nichts. Was im Leben wichtig ist" - verhandelt nichts Geringeres als unser aller Sehnsucht nach Bedeutung. Damit hat Janne Teller weit mehr als ein Jugendbuch verfasst. Unmittelbar und literarisch herausragend schreibt Teller darüber, wie weit Menschen zu gehen bereit sind - aus Angst vor der großen unaussprechlichen Leere.
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DIE ZEIT:
Was sind deine Werte? Welche dieser Werte besitzen eine so große Bedeutung, dass sie der Bedrohungen durch Egoismsus, Gewalt und Profitgier standhalten? Kann man am Sinn der Welt zweifeln und trotzdem den Prinzipien des anständigen Lebens folgen? Gehört es zum Erwachsenwerden, genau diese Fragen zu beantworten und danach zu leben?
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