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Berlin Fashion Week 2011 Drucken E-Mail

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MADE-BY beurteilt den Standort Berlin für nachhaltige Fachbesucher Events. Nach 4 Tagen Berlin Fashion Week kann das MADE-BY Team eine positive Bilanz der Entwicklung nachhaltiger Fachbesucher Events während der Berlin Fashion Week ziehen. Einige Konzepte etablieren sich weiter aber grenzen sich auch klarer voneinander ab.

 

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Die Premium bietet eine ideale Plattform für die Labels, die einerseits eine klare Position für Eco-Fashion beziehen aber gleichzeitig den hochwertigen Fachhandel durch Style und Look auf sich aufmerksam machen wollen. „Es gibt den Eco-Händler und den konventionellen Händler, deren Vorgehensweise total gegensätzlich ist. Der Eco-Händler ist nämlich ganz gezielt auf der Suche nach green-fashion und ist auch bestens informiert über nachhaltig hergestellte Bekleidung. Erst nachdem die Themen wie Transparenz und Glaubwürdigkeit abgehakt werden, wird die Kollektion angeschaut. Die konventionellen Händler dagegen möchten sich zu allererst von der Kollektion überzeugen. Die Nachhaltigkeit ist für diese Kunden ein extra Bonus. Aber letztendlich egal ob eco oder konventioneller Kunde, die Styles müssen überzeugen“, sagt zum Beispiel Selma Yasdut von dem Denimlabel Sey – ethical livestyle fashion, die die komplette Kollektion auf GOTS zertifizierte Stoffe und sozial einwandfreie Produktion in der Türkei umgestellt hat und seit Herbst 2010 MADE-BY Mitglied ist.

Die grüne Modeszene kennt sich und traf sich natürlich auf thekey.to, dieses Jahr mit neuem Standort, der Columbiahalle direkt nördlich der Bread & Butter. Besonders die Pressekonferenz mit Renate Künast und die anschließende Fashion Show waren sehr gut besucht und generierten mehr mediale Aufmerksamkeit für die gut 50 Aussteller bzw. „Verschwörer brands“. Am Donnerstag und Freitag gab es Workshops mit Eco Fashion Model und Begründerin der Designerinitiative Source4style Summer Rayne Oakes, deren Anliegen es ist, innovative, nachhaltige Materialien aus aller Welt auch in kleinen Mengen für Designer verfügbar zu machen. Genauso gut besucht war der Workshop von MADE-BY und der Remei AG am Freitag mit dem Schwerpunkt „Sustainable Sourcing“.

Besonders die Geschichte des Labels Komodo, vorgestellt von Gründer Mark Bloom, der vorwiegend in einer sozial zertifizierten Fabrik in Nepal produziert, veranschaulichte den Weg zum nachhaltigen Label durch die Kooperation mit MADE-BY und enge Bindungen zu den Lieferanten.
Auf der Bread & Butter war Treffpunkt Nummer eins natürlich der Stand des niederländischen Denim Labels und MADE-BY Pioniers Kuyichi. Erwachsener und klarer positioniert auch für den deutschsprachigen Raum präsentierte sich Kuyichi wieder mit einer Vielzahl nachhaltiger Materialinnovationen, das neue Team lebt den Spirit der Marke klar weiter und setzt auf bis zu 4 eigene Läden innerhalb Deutschlands noch in diesem Jahr, sowie dem ebenso nach ökologischen Kriterien ausgereiften Shop in Shop Konzeptes.


Transparency on Fashion Companies /

UK

 


Magdalena Schaffrin schaffte es wieder, eine kleine, feine Auswahl an anspruchsvollen Eco-Labels in den GreenShowroom im legendären Hotel Adlon zu laden. In wohltuendem Ambiente konnten Gespräche geführt und sehr kreative, neue Konzepte kennengelernt werden. So zum Beispiel das Berliner Label Banuq, das aus hochwertigen Stoffen aus Bioleinen und Biobaumwolle in Afrika fertigen läßt und durch Stückfärbung in Europa einen wundervollen edel-coolen Look kreiert. Bald soll auch dieses Färbeverfahren GOTS zertifiziert sein. Zu der Frequenz der Messe sagt Gründer Mauro Pavesi: „Viele Journalisten haben die Messe besucht, das Thema Green/Eco/Fair ist sehr attraktiv für sie und es wird einige Veröffentlichungen geben. Die Besucher waren allgemein sehr international, zum Beispiel Händler aus Belgien, Italien, Kroatien und den USA. Wir waren zufrieden mit der Messe aber natürlich wünschen wir uns, dass noch mehr Einkäufer hierher kommen”.

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Auch zwei neue Concept Stores haben die Berlin Fashion Week genutzt um auf sich aufmerksam zu machen. De la Reh in Charlottenburg und der ecoShowroom in Mitte mit dem bescheidenen Untertitel „Genügsamkeit und Luxus“. Die Agentur sieben&siebzig hat eingeladen zu einem Bio-Lunch um die ausgewählten Labels – Fashion, Pflege und Lifestyle – kennenzulernen. MADE-BY Ambassador Rianne de Witte war leider nicht persönlich anwesend, aber ihre Kollektion stellt wieder ein Highlight der grünen Berlin Fashion Week dar. Ihre schnitttechnisch perfekten, femininen Styles verkörpern unseren Spirit der Woche: „Style first“ – Nachhaltigkeit ohne Kompromiss in Design oder Qualität.
www.made-by.org

 

Facettenreich, Anziehend und Sexy, überwiegend Ökologisch LAVERA SHOWFLOOR BERLIN
Fashion Week Eco 2011
 
nannak_v6w8135_9.jpgMit der Show von Kaska Hass endete am späten Freitagabend im Umspannwerk Kreuzberg der 4. LAVERA SHOWFLOOR mit einem neuen Besucherrekord. Diesmal kamen rund  6000 Modeinteressierte in die architektonisch aufregende Location.
 
Das ganzheitliche Konzept des lavera Showfloor begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch die Presse. Zwar war die Berliner Tagespresse nicht zugegen, dafür war der Zuspruch der Fachpresse sehr groß. 
 
Berichte und Präsenz von Print-, Radio- und Fernseh-Journalisten (RBB, RTL, Pro Sieben, TV Berlin, Radio 1, Motor FM)  zeigen, dass das von Dr. Karl Rainer von der Ahé initiierte Konzept der Green Avantgarde den Zeitgeist der Modewelt und damit der Verbraucher trifft.
 
Fashion Weeks weltweit setzen Trends und präsentieren, wohin die Modewelt sich bewegt: Green Fashion setzt ebenfalls Trends und zeigt deutlich auf, was Verbraucher sich von Mode wünschen.
 
Der LAVERA SHOWFLOOR BERLIN zeigte daher nicht nur auf, wie Mode und ethischer Konsum miteinander harmonisieren, sondern öffnet sich bewusst und macht Grüne Mode nahbar – alle Modeinteressierten konnten auf dem LAVERA SHOWFLOOR BERLIN die neuesten Trends hautnah und live erleben und sich von den unterschiedlichen Kollektionen aus den Bereichen Prêt à Porter, Avantgarde und Haute Couture inspirieren lassen (19.01.: Frau Wagner, Ellen Eisemann, Irene Luft, Asandri  20.01.:  Isabell de Hillerin, Julia Starp, Lana Naturalwear – M.désir, Nora Fritz  21.01.: Mayarosa, Marek Witt, Svetlana Torvaci, Kaska Hass) www.lavera.de

 

ECO Lifestylemesse THEKEY.to

thekeyto_logo

Die alternative Fashion Show TheKey.to hatte – wieder einmal – einen neuen Veranstaltungsort, die Columbiahalle, unweit des Flughafen Tempelhof, wo die Bread&Butter, eine der großen Schauen der Berliner Fashion Week, zu Hause ist. Knapp 50 Aussteller von Kleidung, Schuhen und Accessoires aus ökologischen, fair gehandelten und nachhaltigen Materialien, stellten vom 20.-22.Januar 2011 unter dem Titel The Key to Conspiracy aus.

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Ein Presseempfang mit Schirmherrin Renate Künast, eine Pressekonferenz mit Eco-Model Summer Rayne Oakes, eine Modeschau und einige Workshops: Für mediale Aufmerksamkeit war gesorgt. Auch war die Key als offizieller Teil der Fashion Week in offizielle Werbung integriert. Dennoch waren etliche Aussteller unzufrieden, was die Organisation und ihre Geschäfte anging. Der gut gemachte Katalog und die Homepage versprachen viel, vielleicht zu viel.
www.bio-markt.info

 

 
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