Love Green möchte die Menschen in Deutschland zu mehr Nachhaltigkeit
inspirieren. Initiiert aus gesellschaftlichem Engagement. Für die breite
Masse der Bevölkerung, die noch einen großen Beitrag leisten kann, wenn
jeder nur ein wenig bewusster und nachhaltiger lebt. Dazu haben die Initiatoren viele Akteure der nachhaltigen Bewegung eingeladen, sich bei diesem Vorhaben zu beteiligen.
Jede Möglichkeit, die Potenziale nachhaltiger Lebensstile in die Breite zu bringen ist eine Chance,
die genutzt werden sollte. Vielleicht gelingt es mit diesem Projekt
auch, die vielen Akteure der nachhaltigen Szene oder Vordenker-Projekte ein Stück weit zu bündeln und damit
sowohl Glaubwürdigkeit als auch noch mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen. Der Weg in die Nachhaltigkeit ist nur gemeinsam mit allen
Gesellschaftsbereichen zielführend. Die Schwierigkeit liegt darin, die Masse der Menschen dort abzuholen wo sie stehen, ohne bei oberflächlichen Themen stehen zu bleiben, und es dann weiter zu vertiefen. Der Anspruch bei Love Green mit "Good News" zu arbeiten, also positive Nachrichten und Geschichten zu verbreiten, gepaart mit visueller Unterstützung aussagekräftiger Bilder könnte sich als zu einseitig erweisen. Die reine Information darüber, wie jeder Einzelne etwas tun kann, beeinflusst kaum die tief verankerten Strukturen unserer Lebensstile. Es geht auch darum, Fakten und Tatsachen zu kommunizieren, selbst wenn sie bedrückend sein sollten, denn ohne die Realität und den Zustand der Welt zu benennen, gibt es auch keine angemessene Zielbestimmung, nach dem Motto > "Krise als Chance" zu begreifen. Und einigen Menschen geht erst dann ein Licht auf, wenn es um sie herum Dunkel wird.
Das Konsumthema ist hier nur der Einstieg in einen Paradigmawechsel, der alle
Lebensbereiche und die globale Wirtschafts- und Finanzensysteme
betrifft. Treibende Kräfte sind evolutionäre Prozesse, hier vor allem der Wertewandel oder
Bewusstseinsentwicklungen der Innenwelten, die von parallel verlaufenden
äusseren Krisen begleitet werden. Dies sind keine zufällig auftretenden
Erscheinungen, sondern unmittelbar miteinander verflochtene Dynamiken.
Uns wird immer deutlicher, wie unsere Werte und Verhaltensweisen selbst
in subtilster und unbewusster Weise unsere globale Welt gestalten. Jeder
Einzelne trägt dazu bei, ob er will oder nicht, ob bewusst oder
unbewusst, ob konstruktiv oder eben nicht.
In Gesprächen mit einem der Initiatoren fällt positiv die Offenheit und Fähigkeit auf, mit konstruktiver Kritik umzugehen, dies ist eine sehr gute Vorraussetzung. Erfahrungen und Wissen aus dem Umfeld nachhaltiger Akteure einzubeziehen ist in mehrfacher Hinsicht zuträglich und bietet die Chance, einen starken Verbund zu bilden. Dies wird in der Öffentlichkeit authentischer wahrgenommen werden und füllt die Lücke aus, welche unsere klassischen Medienschaffenden bisher kaum verstanden haben. Meine eigenen Vorstösse in der deutschen Landschaft ein nachhaltiges Leitmedium in Form eines Publikumstitels anzuregen, sind bei namhaften Medienverlagen nicht durchgedrungen. Trotz intensiver Bemühungen, mit Vorlage des Erfolgsmodells von THE GUARDIAN wurden erste Projekte wieder stilllgelegt. Das Medienhaus aus London hat es innerhalb weniger Jahre geschaftt, mit der Entwicklung von Guardian Environmental als eines der weltweit wichtigsten und anerkannten Nachhaltigkeitsmedien zu gelten.
Alle Beteiligten werden aufzeigen müssen, welche nachhaltigen Umsetzungen sie selbst leben. Dies ist gerade bei Unternehmen ein prozessorientierter Vorgang, d.h. irgendwo muss ein Anfang gesetzt werden, und die notwendige Entwicklungszeit bietet ein Rahmen, den man zugestehen muss. Kein Unternehmen kann von 0 auf 100 Nachhaltigkeit nachweisen, hier bieten wir Begleitung und Unterstützung, fordern aber strikt "Transparenz" ein, u.a. mit > Partnerprojekten wie WeGreen.
Nach übereinstimmender Meinung von Wissenschaftlern ist die Anzahl von
TV-Beiträgen mit Nachhaltigkeitsbezug in den vergangenen Jahren deutlich
gestiegen. Wichtig sei, dass den Zuschauern eine niedrige Schwelle zum
Einstieg in das Thema geboten werde. Ebenso sei die richtige
Zielgruppenansprache von Bedeutung, insbesondere über bildstarke
Botschaften. „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“,
meint auch der Initiator von Love Green, Markus Schmidt. „Wir wollen
niemandem ein ‚grüneres’ Leben vorschreiben oder den moralischen
Zeigefinger erheben“, sagt er, „sondern augenzwinkernd zu mehr
Nachhaltigkeit anregen“. Die Spots werden mit Beiträgen der
Sat.1-Redaktion und einem Online-Portal flankiert. Schmidt meint, selbst
wenn nur jeder hundertste Zuschauer aufgrund eines „Love Green“-Spots
ein wenig umweltbewusster handle, sei schon viel gewonnen.
Dafür kommt Love Green ins Fernsehen, ins Internet und in die direkte Nachbarschaft der Menschen. Im Juli 2011 startet Love Green zusammen mit SAT.1 eine reichweitenstarke TV-Kampagne, die nachhaltig Bewusstsein dafür schafft, dass wir die Welt retten können – jeder ein bisschen. Mit Kopf und Herz: sympathisch, einprägsam, positiv. Gleichzeitig startet das Love Green Online-Magazin. Bildstark, informativ, positiv und tagesaktuell. Gute Nachrichten rund um das Thema Nachhaltigkeit. Mit Tipps für den Alltag und Informationen über die wichtigsten und spannendsten Projekte und Organisationen.
Ermöglicht wird Love Green von Unternehmen, Stiftungen und der öffentlichen Hand. Getragen von einem Experten-Team der Anständigen, das sich gemeinsam für das Zukunftsthema Nr. 1 engagiert.
Love Green im Fernsehen
SAT.1 ist der Love Green TV-Partner und sendet von Juli bis September 2011 die von UnitedSenses entwickelten TV-Spots. Die Love Green Spots zeigen augenzwinkernd, wie jeder ein wenig verantwortungsvoller mit der Umwelt umgehen kann. So könnten beispielsweise glatt zwei Kernkraftwerke eingespart werden, wenn alle nur die Standby-Schalter auf „Aus“ schalten würden. Solche und ähnliche Anregungen wird SAT.1 zudem auch redaktionell in diversen Sendeformaten aufgreifen.
www.love-green.de
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