Die Genfer Firma Palapas Bioapply wurde 2005
mit dem Ziel gegründet, umweltfreundliche und preiswerte Alternativen
zu Verpackungen aus Kunststoff anzubieten. Die Produktpalette besteht
zur Zeit aus Einkaufstüten, Verpackungen und diversen Accessoires. Bioapply
unterstützen biologisch abbaubare und kompostierbare Materialien auf
pflanzlicher Basis.
Die unverantwortliche Überkonsumierung von Säcken und
Verpackungen stellt ein grosses Problem für die Umwelt dar. In
Europa beträgt der mittlere Jahresverbrauch von Kunststoff mehr als 40
Kilogramm pro Einwohner. In der Schweiz wurden im Jahre 2004 850'000
Tonnen Plastik verbraucht. Davon landen 500'000 Tonnen in der
Müllverbrennungsanlage (KVS) und ein Teil sogar im Kompost. Mehr als die
Hälfte der Verpackungen bestehen aus Kunststoff (DREE, 2004). Die
Lebensmittelindustrie und Grossverteiler gehören zu den grössten
Kunststoff-Verbrauchern.
Jeden Tag werden Millionen von Einkaufstüten an die
Kunden abgegeben; im Supermarkt, im Quartierladen und im Fachgeschäft -
in der Stadt, wie auch auf dem Land. Im Schnitt werden diese Säcke nach
weniger als einer Stunde weggeworfen. Im Gegensatz dazu dauert es aber
fast 400 Jahre, bis sich so eine Tüte vollständig zersetzt hat! Ein
Grossteil der Säcke landet in der Müllverbrennungsanlage, was weiteren
Ausstoss von Schadstoffen in die Atmosphäre zur Folge hat. Auf Erdöl
basierende Produkte sind demnach höchst schädlich für Natur und Umwelt.
Der herkömmliche Plastiksack besteht üblicherweise aus Polyethylen hoher
Dichte (PE-HD). Bei der Herstellung dieses Kunststoffes wird jede Menge
Erdöl und Wasser verbraucht, dazu wird die Verschmutzung der Atmosphäre
angetrieben. Auf vielen herkömmlichen Plastiksäcken steht der Hinweis,
das Produkt sei oxo-bioabbaubar. Die Umweltverträglichkeit dieser Säcke
ist ein Trugschluss. Die Verbrennung bei der Entsorgung führt zur
Ausstossung von Treibhausgasen, zur Versäuerung von Böden und Gewässern
und der Produktion von photo-chemischen Oxydanten.
Ein grosser Teil der Säcke landet zudem in der Natur, wo sie einerseits
das Landschaftsbild zerstören, und andererseits eine Gefahr für Tiere
darstellen (Erstickungsgefahr beim Fressen).
Im Hinblick dieser Realitäten hat die Firma Palapas Bioapply eine
alternative Produktlinie entworfen. Sie berücksichtigen einerseits die
professionellen Anforderungen der Kunden und vermindern andererseits
den Schaden für die Umwelt. Alle Bioapply-Produkte
sind mit Zertifikaten und der strikten europäischen Norm EN 13432
versehen, die sie als pflanzlich, 100% biologisch abbaubar,100%
kompostierbar, 100% GVO-frei und 100% bleifrei ausweisen.
- pflanzlich
- 100% biologisch abbaubar
- 100% kompostierbar
- 100% GVO-frei
- 100% bleifrei
Dank ihrer pflanzlichen Basis zersetzen sich unsere Säcke im Kompost nach 40 Tagen.
Diverse Studien in verschiedenen Ländern belegen, dass die Umweltverträglichkeit der biologisch
abbaubaren Säcke grösser ist als die von Säcken aus Kunststoff und
Papier. Im Idealfall sollte der Bioapply-Sack kompostiert werden. Aber
auch seine Entsorgung in der Verbrennungsanlage ist umweltverträglicher,
als die herkömmlicher Produkte.
Im Hinblick auf praktische Charakteristiken wie
Qualität und Resistenz kann der Bioapply-Sack locker mit dem
normalen Plastiksack mithalten, und übertrifft diesen sogar in einigen
Belangen.
Die Firma Bioapply möchte in Zusammenarbeit mit Stiftungen und NGOs
seinen Beitrag an der gesamtschweizerischen Etablierung von
umweltverträglichen Produkten leisten.
"Es bestehen heute immer noch diverse strukturelle Hindernisse und andere
Widerstände zur Änderung des Konsumverhaltens. Trotzdem sind wir davon
überzeugt, dass wir uns langsam aber stetig in die Richtung einer
verträglicheren Alternative bewegen."
http://www.bioapply.ch
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