Energiesparlampen zurückgeben statt wegwerfen. Ausgediente Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Nach
dem Gesetz gelten sie als Elektronik-Altgeräte und müssen daher separat
gesammelt und entsorgt werden. Dafür steht den Verbrauchern ein
flächendeckendes Netz an Sammelstellen zu Verfügung, für
Großverbraucher gibt es individuelle Lösungen.
Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, so
genannte Gasentladungslampen, enthalten wertvolle Bestandteile wie Glas
und Metall. Spezielle Recyclingverfahren stellen sicher, dass diese
Wertstoffe nicht verloren gehen. Darüber hinaus sind in den Sparlampen
geringe Mengen Quecksilber verarbeitet. Dies ist für den Nutzer der
Lampen völlig unbedenklich, bedarf nach dem Gebrauch aber einer
fachgerechten Trennung von den restlichen Bestandteilen. Doch wohin mit
den alten Energiesparlampen? Zuständig für die fachgerechte Sammlung
und Wiederverwertung sind die Lampenhersteller. Das 2005 von ihnen
gegründete, nichtgewinnorientierte Unternehmen Lightcycle
Retourlogistik und Service GmbH organisiert ein flächendeckendes
Rücknahmesystem.
Kostenlose Rückgabe für Privathaushalte
Private
Verbraucher können ihre Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren
kostenfrei bei einer der bundesweiten Sammelstellen abgeben. Dazu
zählen zunächst die mehr als 1.000 kommunalen Sammelstellen auf
Wertstoffhöfen, die gesetzlich zur Annahme von Altlampen aus
Privathaushalten verpflichtet sind. Darüber hinaus gibt es mehr als 400
freiwillige Sammelstellen, zum Beispiel bei gewerblichen Entsorgern,
die Vertragspartner von Lightcycle sind und Lampen kostenfrei
entgegennehmen. Immer mehr Händler entsorgen für ihre Kunden die alten
Energiesparlampen, wenn neue gekauft werden. Und auch die Zahl der
öffentlichen Einrichtungen, die alte Energiesparlampen aus privaten
Haushalten entgegennehmen, nimmt laufend zu.
Individuelle Lösungen für Großverbraucher
Händler,
Handwerksbetriebe und Unternehmen können ihre Altlampen sauber,
unverpackt und sortiert in unbeschränkter Mengezur freiwilligen
Sammelstelle bringen, ohne dass dabei Kosten entstehen. Kommunale
Wertstoffhöfe nehmen hingegen zum Teil nur haushaltsübliche Mengen an,
so dass es empfehlenswert ist, Lieferungen von größeren Mengen zuvor
abzustimmen. Der bequemste Weg für Großverbraucher z.B. aus der
Industrie oder für Entsorgungsunternehmen, bei denen große
Wertstoffmengen anfallen, ist der Holservice von Lightcycle: Bei einer
durchschnittlichen jährlichen Entsorgungsmenge von rund 4.000
Gasentladungslampen oder mehr werden entsprechende Sammelbehälter
kostenfrei zur Verfügung gestellt. Geringere Mengen können bei den
freiwilligen Sammelstellen kostenlos abgeben werden. Auch dafür stellt
Lightcycle geeignete Kartonagen zur Verfügung.
Sammelstellen ganz einfach finden
Der
kürzeste Weg zur Sammelstelle führt Privatverbraucher sowie Unternehmen
über die Internetseite www.lichtzeichen.de. Dort finden sie ein
einfaches Suchformular, das nach Eingabe der Postleitzahl und/oder der
Gemeinde die nächstliegenden Sammelstellen anzeigt. Dank neuer
Kooperationspartner steigt ihre Anzahl kontinuierlich, so dass die
umweltgerechte Rückgabe für Verbraucherinnen und Verbraucher immer
komfortabler wird. Im Jahr 2008 führte Lightcycle fast 6.300
Abholaktionen bei den verschiedenen Sammelstellen durch. So konnten
41,5 Millionen Gasentladungslampen sauber recycelt werden – im
Vergleich zum Jahr 2006 ein Plus von über 50 Prozent.
www.lichtzeichen.de
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