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Holz-Ratgeber von Greenpeace Drucken E-Mail


Gute Hölzer, schlechte Hölzer.
Holz ist schön, keine Frage. Und wer Holz kauft, kann damit sogar die Umwelt schützen: Eine vernünftige Waldnutzung trägt zum Erhalt wertvoller Lebensräume bei, und der Wald entzieht der Atmosphäre klimaschädliches CO2. Wer aber das falsche Holz wählt, fördert eine der größten Umweltkatastrophen der Erde, die den Klimawandel sogar noch verschärft.

Weltweit sind bereits vier Fünftel der großen Urwälder zerstört, und die Reste sind massiv durch Holzeinschlag und Brandrodung bedroht - in Afrika, Asien und Amazonien, in Kanada, Russland und Skandinavien. Auf Holz zu verzichten, ist aber nicht nötig: Für beinahe alle Zwecke gibt es umweltverträgliche Alternativen, die wir hier vorstellen.
Eine gute Wahl ist regionales Holz. Noch besser, es trägt das FSC-Zertifikat. Im Baumarkt, Möbelladen oder Einrichtungshaus kann mithilfe dieses Leitfadens und durch gezieltes Nachfragen jeder selbst erkennen und entscheiden, ob er Produkte aus ökologischer Waldnutzung oder zerstörerischem Raubbau kauft. Es gibt Unterschiede, von Baumart zu Baumart.

Urwaldholz am deutschen Markt

Die großen Urwälder unserer Erde sind bereits zu 80 Prozent zerstört! Dazu trägt auch unser Konsum von Urwaldholz in Deutschland bei. Deutschland hat im Jahr 2006 rund 420.000 Kubikmeter tropisches Holz importiert. Meist landet es in Parkett, Gartenmöbeln, Bauholz, Sperrholzplatten, Fenstern und Türen. Ein Fünftel aller freigesetzten Treibhausgase stammen aus der Zerstörung und Degradierung der letzten Urwälder. Es ist dringend notwendig, die noch verbliebenen Urwälder zu schützen. Denn Urwaldschutz ist Klimaschutz!

Helfen Sie uns deshalb bei unserer öffentlichen Recherche und suchen Sie nach Tropenholz ohne FSC-Siegel. Die einzelnen Holzarten finden Sie als rot gelistet in unserem Holzratgeber. Besuchen Sie Baumärkte, Parkett- und Fußbodenhandlungen, Gartenmärkte oder Möbelhäuser. Wenn Sie Produkte aus diesen Hölzern ohne FSC-Siegel finden, tragen Sie dies bitte in unsere Internet Datenbank ein.
Auf der verlinkten Seit dieser Hinweis zur Datenbank folgen: Hier zur öffentlichen Recherche Urwaldholz klicken!

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannten über die Holzrecherche. Wir brauchen viele Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich beteiligen. Nur so können wir etwas für den Klimaschutz und den Urwaldschutz erreichen.

Die gesammelten Ergebnisse wollen wir Anfang Mai dem Umweltministerium übergeben und damit die Notwendigkeit für ein Urwaldschutzgesetz deutlich machen. Schütze den Urwald, dann schützt er dich!

Hier finden Sie den download des Holzratgebers von Greenpeace  



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