Infoportal für Wirtschaft und Verbraucher. Wir leben auf der Erde mit angenehmen 15 Grad Celsius als mittlere Durchschnittstemperatur. Das dies so ist, liegt am so genannten natürlichen Treibhauseffekt. Denn wie in einem Treibhaus hält die Atmosphäre einen Teil der von der Erde reflektierten Sonnenstrahlung zurück und erwärmt die Atmosphäre. Was aber, wenn dieser Treibhauseffekt zunimmt und das Klima auf der Welt sich verändert?
Was ist Klima, wie und wodurch wird es beeinflusst?
Als Klima bezeichnet man den durchschnittlichen Zustand der Atmosphäre an einem Ort auf der Basis von Messungen über einen längeren Zeitraum. Das Klima ist ein hochkomplexes System aus einer Verknüpfung verschiedener Einflussgrößen, u.a. aus der Atmosphäre, den Ozeanen, den Land- und Eismassen sowie der Biosphäre. Ein größerer Bereich mit gleichen klimatischen Bedingungen wird als Klimazone bezeichnet.
Mehr zu den Faktoren, die das Klima beeinflussen
Klimaänderungen hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. Prinzipiell sind auch Ursachen denkbar, die nicht auf den Kohlenstoffkreislauf und die Konzentration von Treibhausgasen zurückzuführen sind.
Wie und wodurch beschleunigen wir den Klimawandel?
Der Grund für die globale Erwärmung: Der Mensch erzeugt Energie vor allem durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas). Dadurch entsteht Kohlendioxid (CO2), das zusammen mit anderen Treibhausgasen (Methan, Distickstoffoxid, fluorierte Kohlenwasserstoffe und Fluorchlorkohlenwasserstoffe) den natürlichen Treibhauseffekt verstärkt und die Atmosphäre aufwärmt.
Was ist der Treibhauseffekt?
Die Atmosphäre besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff und zu knapp 1 Prozent aus Edelgasen. Dazu kommt eine Gruppe von Gasen, die zusammen gerade einmal 0,1 Prozent ausmachen, ohne die es jedoch kein Leben auf der Erde gäbe: Die Treibhausgase.
Korrelation des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre zur Temperatur
Die so genannte Vostok-Eiskurve zeigt eine enge Verbindung zwischen CO2-Konzentration und Temperaturentwicklung während der letzten 160.000 Jahre, chemisch gemessen aus fossilen Luftbläschen im antarktischen Eis.
Die wichtigsten Treibhausgase
Seit der Industrialisierung ist die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre deutlich geklettert. Laut jüngstem Report des Weltklimarates (IPCC) steigt die Erdtemperatur allein in den nächsten zwei Jahrzehnten um 0,4 Grad.
Klimaänderungen sind bereits in vollem Gange
Die weltweite Durchschnittstemperatur ist im vergangenen Jahrhundert um 0,6 °C angestiegen. Was für den Laien nicht viel erscheint, alarmiert die Wissenschaftler: Steigen die Temperaturen weiter, hätte dies, auch in unseren Breiten, dramatische Folgen für die Natur und den Menschen. Die 1990er Jahre waren das wärmste Jahrzehnt im 20. Jahrhundert und 1998 das wärmste Jahr seit Beginn der systematischen Klimaaufzeichnungen.
Die Uhr tickt
Wirtschaftliches Wachstum und ein hoher Lebensstandard sind mit hohem Energieverbrauch verbunden. Da hierfür hauptsächlich fossile Energieträger verwendet werden, entstehen hohe CO2-Emissionen. Allein die Bundesrepublik Deutschland verbraucht zur Zeit im Jahr soviel Energie, wie in ca. 470 Mio. Tonnen Steinkohle steckt. Die Kohlendioxidfracht Deutschlands beläuft sich z.Zt. auf ca. 850 Mio. Tonnen pro Jahr.
1"Urwaldschutz ist Klimasch" am Freitag, 1. Februar 2008 14:49von Minou
es ist leider zu vilen nicht bekannt, dass ein Fünftel aller freigesetzten Treibhausgase durch die Zerstörung der letzten Urwälder entsteht. Unser Konsum frisst die letzten verbliebenen Urwälder auf. Sie schwinden für unseren Bedarf an Edelhölzern, Fleisch, Öl und zunehmend auch Agrosprit, landläufig als Biosprit bekannt.
Die meist illegal geschlagenen Bäume schleppen wir Verbraucher nichtsahnend in Form von Gartenmöbeln oder Sperrholzplatten nach Hause. Denn kein