137 Personen und Organisationen aus 58 Ländern sind
seit 1980 mit dem "Alternativen Nobelpreis" ausgezeichnet worden. Sie
alle zeigen, dass mit Tatkraft, Mut und Kreativität zunächst unlösbar
scheinende Probleme überwunden werden können. Anders
als die Nobelpreise kennt der Right Livelihood Award keine Kategorien.
Denn oft sind es gerade jene neuen Wege und Lösungsansätze, die in keine
Schublade passen wollen.
Die Preisträger setzen sich für Menschenrechte, Frieden, Konfliktlösung,
die Rechte von Minderheiten, kulturelle und spirituelle Erneuerung, den
Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen
ein. Weitere Themen der Arbeit der Preisträger sind Globalisierung,
Landwirtschaft, Kinder, Bildung, Ernährung, Alternative Technologien und
neue Wirtschaftsmodelle. > Präsentation der bisherigen Preisträger
Das Wissen und die praktische Erfahrung jener
Menschen und Projekte, die mit dem Right Livelihood Award (RLA)
ausgezeichnet wurden, werden heute dringender denn je gebraucht: in der
Ökonomie, für den nachhaltigen Umbau von einer fossilen in eine
regenerative Energie, Kultur, in Bildung und Bürgerbewegungen. Die
langjährigen und zum Teil enorm erfolgreichen Ansätze der „Alternativen
Nobelpreisträger“ können über eine breite Vermittlung auch bei uns die
gesellschaftlichen Kräfte stärken, die sich für eine ökologisch
nachhaltige, kulturell vielfältige und wirtschaftlich gesunde Zukunft
einsetzen. Die Chance, dass voraussichtlich rund 90 Trägerinnen und Träger des „Alternativen Nobelpreises“ erstmalig (und vielleicht einmalig) gemeinsam in der Bundesrepublik sind, kann als ein weit reichendes Aufbruchsignal Richtung Nachhaltigkeit genutzt werden.
kursWECHSELN
- ein kraftvolles Signal zum Umdenken und richtig Handeln für eine
ganzheitlich gedachte, wirkungsvolle und nachhaltige Zukunft
Ziel
ist es, tiefgehende und nachhaltige Dialoge und Diskussionen anlässlich
der Jubiläumskonferenz zu ermöglichen. Das zentrale, direkt von den
Preisträgerinnen geforderte Anliegen, ist die frühzeitige Aktivierung
und die weit über den Konferenztermin hinaus reichende Stärkung und
Vernetzung der Zivilgesellschaft sowie der innovativen, visionären und
umsetzungsstarken Kräfte in Wirtschaft und Politik – in der
Gastgeber-Region, Deutschland und deutlich darüber hinaus.
Die Ziele
Die Ziele der Konferenz sind u.a. das Know-How
der Preisträgerinnen und Preisträger auch für hiesige Institutionen,
Nichtregierungsorganisationen und engagierte Bürger systematisch
zugänglich zu machen und dazu beizutragen, dass sich die interessierte
wissenschaftliche und politische Community, die Medien, Öffentlichkeit
und Entscheidungsträger mit den Zukunftsszenarien der Preisträger aktiv
auseinandersetzen und Partizipationsmöglichkeiten erkennen und
wahrnehmen. Zudem soll die Konferenz Begegnungen bieten, die inspirieren
und die Preisträger und Preisträgerinnen in ihrer Arbeit unterstützen
und dem gesellschaftlichen Diskurs über die Themen der Konferenz
regional und überregional kräftige Impulse geben.
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