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Nachhaltig Handeln - Waschen und reinigen Drucken E-Mail

1992 auf der Internationalen Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro geprägt, hat sich der Begriff Nachhaltigkeit weltweit als ein tragfähiges Leitprinzip für eine bessere Zukunft erwiesen. Nachhaltigkeit ist mehr als „nur“ Umweltschutz, denn es berücksichtigt die drei Säulen Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Zentrales Ziel ist die Ausgewogenheit zwischen diesen drei Bereichen für eine auch zukünftig lebenswerte Gesellschaft. Nachhaltiges Handeln bedeutet also, heute schon an morgen zu denken, damit auch die nachfolgenden Generationen ihre Bedürfnisse befriedigen können. Durch einen offenen und konstruktiven Dialogprozess mit relevanten Interessengruppen übernimmt das Forum Waschen wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Verantwortung im Bereich Waschen, Abwaschen und Reinigen.


Nachhaltigkeitsbericht als Erfolgs-Maßstab

Um die Anstrengungen zu mehr Nachhaltigkeit messbar zu machen, wird vom IKW (-> Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.) in enger Kooperation mit dem Forum Waschen seit dem Jahr 2004 jährlich ein Nachhaltigkeitsbericht herausgegeben. Ausgewählte Indikatoren (wie Waschmittelverbrauch, Energiebedarf, Unfallhäufigkeit bei der Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln etc.) dokumentieren die Vorreiterrolle, die die deutsche Wasch- und Reinigungsmittelindustrie innerhalb der deutschen Wirtschaft einnimmt.

Allgemeine Informationen über Waschen und Geschirrspülen

Kein Haushalt in Deutschland kommt heute ohne Waschmittel aus. Besonders wichtig ist daher die gesundheitliche Absicherung und die sachgemäße Anwendung, damit Wäschewaschen - einer der ältesten Recyclingprozesse überhaupt - Gesundheitsschutz und Umweltschonung in Einklang gebracht werden.

Waschmittel dienen der Erhaltung und Förderung von Gesundheit, Hygiene und Wohlbefinden, erleichtern die Hausarbeit, erfüllen den Wunsch der Menschen nach gepflegter Erscheinung und tragen zur Erhaltung volkswirtschaftlicher Werte bei.

Die im IKW zusammengeschlossenen Waschmittelhersteller bekennen sich zu ihren einzelwirtschaftlichen Zielen. Im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen Verantwortung erklären die Unternehmen jedoch, dass der Schutz der menschlichen Gesundheit und die Vermeidung von substanziellen Gefahren für die natürliche Umwelt Vorrang haben vor der Durchsetzung einzelwirtschaftlicher Interessen. (Auszug aus der IKW-Erklärung zum Umwelt- und Verbraucherschutz.)

Die Waschmittelindustrie bekennt sich zum Dialog mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen, also insbesondere mit den Verbrauchern, ihren Organisationen, den Umweltschutzorganisationen und staatlichen Stellen.Weitere umfassende Informationen enthält die vom IKW herausgegebene Broschüre Waschen & Geschirrspülen mit Tipps und Informationen für Nachhaltigkeit im Alltag.

Allgemeine Informationen über den Bereich Reinigungs- und Pflegemittel

Trotz ständigen Wandels in unserer Gesellschaft ist ein hygienisch sauberer und gepflegter Haushalt auch heute ein "Aushängeschild". Um ein solches Prädikat zu erreichen, stehen jedoch heute andere Mittel und Wege zur Verfügung als zum Beispiel noch vor hundert Jahren. Auch werden hierfür Prioritäten und Verantwortungen anders verteilt.

Die IKW-Putzmittelstudie 1997, der Befragungen von haushaltsführenden Frauen und Männern zugrunde lagen, hat gezeigt, dass es vier unterschiedliche Typen gibt, die sich um das angesprochene Bild des Familienhaushalts kümmern. So sind die "Putzwütigen" noch genauso vertreten wie die "Putzmuffel". Beide Extreme haben aber an Bedeutung eingebüßt. Dazwischen haben sich der ambivalente Typ, für den Reinigung und Pflege ein akzeptiertes "notwendiges Übel" darstellt, und der Typ mit einer pragmatischen Durchschnittshaltung ohne besonderen Ehrgeiz angesiedelt.

Im Hinblick auf Reinigung und Pflege genießt auch unter Umweltgesichtspunkten die Problemlösung erste Priorität, was ebenfalls die genannte Studie bestätigt hat. Gegenüber Reinigung und Sauberkeit hat die Pflege heute einen wesentlich höheren Stellenwert. Der Grund hierfür ist die höherwertige Ausstattung des Haushalts. Vor allen Dingen in Bad und Küche haben edlere Materialien Einzug gehalten. Durch eine fachgerechte und regelmäßige Pflege soll das, was mit viel Geld und Arbeitseinsatz geschaffen wurde, möglichst lange Bestand haben. Die vielfältigen modernen Werkstoffe, auf denen unterschiedliche Schmutzarten auftreten, erfordern entsprechend konzipierte Spezialprodukte, auch wenn immer unter Hinweis auf die vermeintlich geringere Umweltbelastung behauptet wird, Seife und Essig reichten aus.

Näheres zu den Reinigungs- und Pflegemitteln beschreibt die IKW-Broschüre Haushalt & Pflege. Sie enthält darüber hinaus eine Darstellung der Produktpalette und der Anwendungsbereiche. Ein Katalog von Rahmenrezepturen moderner Reinigungs- und Pflegemittel einschließlich eines Begriffslexikons geben dem Leser ein umfassendes Bild der heute den Markt gestalteten Produkte.

http://www.ikw.org

http://www.forum-waschen.de 


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