Öko-Jeans + Kunst-Ausstellung

Der Umweltschrei. In Hameln findet eine außergewöhnliche wie umfangreiche Dauer-Ausstellung aus den Bereichen Umwelt–Klima und Gewässerschutz statt. Neue Forschungen und Entwicklungen zeigen abwasserfreie + weitgehend chemiefreie Umweltlösungen bei der Jeansproduktion, die von LOHAS.de aktiv unterstützt werden. Da bei der neuen Jeansveredelung mit neu entwickelten Biosubstanzen und Feststoffrückgewinnung sogar rein biologische Malsubstanzen entstehen, ist eine weitere außergewöhnliche ebenfalls neuartige Gemäldestruktur geschaffen worden, die die einmaligen Innovationen unterstreichen. Mehr...

 
  Lohas-Reisen bietet ca. 100 Reiseveranstalter mit einer Vielzahl ökologischer Reisen zu allen nur denkbaren Schwerpunkten im Bereich des „anderen Reisens“ an, die zudem hohe Nachhaltigkeitsstandards einhalten müssen. Dabei handelt es sich um sanftes Reisen, auf Nachhaltigkeit aufgebauten Tourismus. Die Veranstalter streben eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften sein soll (nachhaltiger Tourismus). > Angebote
 
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Open Space - Konferenz? Tagung? Drucken E-Mail

Unconference event! Da denkt mensch an Vorträge mit endlosen Folien, ewigem Sitzen, Langeweile, einem vorgegebenem Programm, das auf alle ein bißchen, doch auf niemanden richtig paßt, an Podiumsdiskussionen, die "Schlauere" vorne auf der Bühne führen, an Räume mit Dämmerlicht und dahindämmernde Teilnehmerschaften. Was mensch sich herbeisehnt sind die angenehmen Pausen und das Treffen und den Austausch mit den KollegInnen.

 

Völlig anders bei open space. Es gibt keine Tagesordnung. Zu Beginn der Veranstaltung sind alle dabei, denn in den ersten 1 ½ Stunden entsteht die gesamte Arbeits- und Zeitplanung. Dann folgen alle dem, was für sie interessant und wichtig ist.

Wie kommt nun diese Struktur zustande? Am Anfang sitzen alle in einem Kreis, bei mehr als 50 Teilnehmenden in konzentrischen Kreisen. Nach einer knappen Einführung in die Grundsätze und das eine Gesetz haben alle, die es wollen, die Möglichkeit, in die Mitte des Kreises zu gehen und ihre Anliegen zu nennen. Etwas, das auf den Nägeln brennt, am Herzen liegt, wofür Bereitschaft besteht, Verantwortung zu übernehmen und an dem mit anderen gearbeitet werden soll. Alle Anliegen sind zulässig, auch wenn sie vermeintlich nicht zum Gesamtthema der Veranstaltung passen.

Wenn die Anliegen an der Wand hängen und Zeiten und Arbeitsräume feststehen, tragen sich alle dort ein, wo sie mitmachen wollen. Das ist der "Marktplatz". Ist er vorbei, beginnen die Gruppen selbstorganisiert zu arbeiten. Sie teilen sich ihre Arbeitszeit und Pausen in dem vorgegebenen Rahmen selbst ein. Manche Gruppen arbeiten zu fünft, andere zu siebenunddreißig, andere zu zweit. Manche TeilnehmerInnen hummeln von Gruppe zu Gruppe. Jede Gruppe faßt ihre Ergebnisse, Empfehlungen und Verabredungen selbst zusammen und veröffentlicht diese für alle anderen an der "Nachrichtenwand".

Jeweils abends und morgens und auch zum Schluß der Veranstaltung trifft sich die ganze Gruppe im Kreis, um Erfahrungen und Eindrücke auszutauschen.

Vor Schluß bekommen alle die fertige Dokumentation der Arbeitsgruppenergebnisse in die Hand. Falls geplant, dient diese zur Prioritisierung, Zusammenführung verwandter Anliegen und Entwicklung von Handlungsschritten.

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Open Space - die Kraft der Selbstorganisation
Open Space - die Kraft der Selbstorganisation
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Im Gegensatz zu den oben erwähnten und zigmal erlebten Konferenzen erfahren die Beteiligten an Ort und Stelle, daß es möglich ist und zudem beglückt, selbstverantwortlich zu handeln, wesentliche Aufgabenstellungen zu erörtern, Führung gemeinsam auszuüben, mit Unterschieden wertschätzend und ressourcenorientiert umzugehen und Handlungspläne zu erarbeiten und zu verabreden. Die Motivation, selbstorganisiert und selbstgesteuert anzupacken wird von der im open space entstehenden Synergie getragen und wandert in das alltägliche Arbeitsleben ein.

Open space wirkt fort: In den Köpfen, in den Handlungen am Arbeitsplatz, im Stadtteil, in Unternehmensleitungen, im öffentlichen Leben, im gesellschaftlichen Diskurs, in der täglichen Meinungsbildung...

Wie das alles genau geschieht, ist noch nicht ausreichend bekannt wird aber sicherlich mit Theorien und Modellen von Selbstorganisierenden Systemen und Lernenden Organisationen weiter erhellt.

Dieser Text ist von Michael M Pannwitz zusammengestellt in Anlehnung an die Einladung zu der open space-Konferenz.


Link Tipp:

www.michaelmpannwitz.de
www.boscop.org/events

www.jutta-weimar.de 

www.jutta-weimar.de/english

www.openspace-landschaft.de


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