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Spielen statt kämpfen Drucken E-Mail

In diesem Buch geht es nur um Bewusstsein. Denn Bewusstsein ist alles was ist, behauptet der Autor, sowie: Ihr Erlebniskosmos ist zu 100% Spiegelung Ihres Bewusstseinszustandes. Soll sich Ihr Erlebniskosmos zum Vorteil verändern, muss sich nur Ihr Bewusstseinszustand verändern. Wie das geschehen kann, ohne dass Sie etwas tun, erfahren Sie in diesem Buch des Erfolgsautors!

 

werner_ablassSein erstes Buch "Leide nicht - liebe" wurde zum Longseller. Bevor sein Wirken als Autor und Weisheitslehrer begann, war er als Schlosser, Lastwagenfahrer, Orgelbauer, Wanderprediger, Verkäufer und im Management der Beiersdorf AG tätig. 1994 machte sich der NLP-Master als Kommunikationstrainer erfolgreich selbständig. Die Begegnung mit dem Advaita-Meister Ramesh Balsekar und die dabei gewonnene Einsicht prägte ihn nachdrücklich und hat erheblichen Einfluss auf sein Leben, seine Arbeit und nahezu all seine Werke.

Solange sie glauben, ein kleines, begrenztes Menschlein zu sein, das etwas tun muss oder gar kämpfen muss, um auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen oder finanzielle Freiheit zu genießen, sind sie mit einem Kind zu vergleichen, das daran glaujbt, dass der Weihnachtsmann es beschenkt, wenn es nur einen Wunschzettel schreibt. Wer wollte behaupten, dass das nie funktioniert?! Wahrheit ist dennoch, dass weder das Schreiben von Wunschzetteln noch der Weihnachtsmann die Wünsche des Kindes erfüllt.

 

Spielarten

spielen_statt_kaempfen.jpgKönnten sie ihr Menschsein nur einen einzigen Tag lang als virtuelles Spiel anstatt als Kampf, Entwicklung auf ein Ziel hin oder als Schule betrachten, würden sie erfahren, wie leicht und locker ihnen die Dinge von der Hand gehen und sass sie sich über unangenehme Situationen weit weniger aufregen oder ihretwegen frustriert sind.  Selbst dann also, wenn sie lediglich mit der Annahme leben würden, das Leben sei nur ein Spiel, würden sie spürbar erleben können, dass es ihnen mit diesem "Denkmodell" weit besser geht, als mit anderen Weltanschauungen, die ebenso wenig beweisbar sind, wie diese hier.

Jeder von uns weiss aus Erfahrung, dass unser Energielevel von entscheidender Bedeutung für unsere emotionale und körperliche Befindlichkeit ist. Und nicht nur das, er beeinflusst auch maßgeblich die Qualität unserer Kommunikation und damit unsere sozialen Kontakte. Und wer hat ncht schon erlebt, dass Erfolg und Mißerfolg entscheidend abhängig sind von unserer emotionalen Verfassung?

Es wäre nicht zweckdienlich, hier all die vielen Spiele, die Bewusstsein spielt, aufzuführen und darzulegen. In der Hauptsache sind diejenigen Spiele relevant, die für unseren Energiehaushalt in der vituellen Realität zuständige sind. Sie sind in jedem Fall im Spiel, unabhängig davon, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht. Bleiben ihnen die Regeln des Spiels unbewusst, muss es ihnen ähnlich wie einem Spieler ergehen, der sichmit dem Schachspiel nicht auskennt und es zum ersten Mal spielt.Selbst ein nur mäßig kundiger Schachspieler würde ihn schlagen. 


Das Ich-tu-so-als-ob-Spiel

Was sie erleben - alles ohne Ausnahme - sind Hypothesen und Simulationen. Real ist einzig Bewusstsein, in dem alles erscheint und real ist einzig die Energie, die die Erscheinung ermöglicht.

Das Versteckspiel

Leben ist letztendlich ein Spiel des Versteckens und Suchens und die gute Nachricht ist: Du bist das Spiel. Alan Watts

Das Sinnentdeckungsspiel

Unbewusst spielend werden sie das Spiel "Existenz" nicht immer amüsant finden. Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.Vollkommen egal, was sich gerade ereignet, erhält das WAS seinen Sinn, indem sie ganhz in dem sind, was gerade geschieht. Ihr Leben ist schon perfekt, denn es ist Bewusstsein in seinem SOSEIN. Es ist ausschließlich ihre Bewertung, die es unvollkommen erscheinen lässt.

Das Widerstandsspiel

Nichts wird geboren, nichts wird zerstört. Fort mit Eurem Dualismus, mit euren Vorlieben und Abneigungen. Jedes einzelne Ding ist eben der Eine Geist. (Huang-Po, Der Geist des Zen. John Blogfeld)

Das Ich-kann-nicht-Spiel

Was ich nicht kann, will ich nicht.

Das Spiegelungs-Spiel

In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge, Reibe dir die Augen! Nur Du allein bist da. (Rumi. Das Lied der Liebe)

Das Schuld-und-Sühne-Spiel

Man hat eine zweite Heimat, in der alles, was man tut, unschuldig ist. (Robert Musil). Schuld und Sühne ist der Stoff vieler, wenn nicht der meisten Dramen.

Das Spiel mit der Angst

Die Angst ist verschwunden, wenn sie ihr ihre volle Aufmerksamkeit gewidment haben. (J Krishnamurti)

Der Kampf-ums-Geld-Spiel

Reich ist, wer weiß, dass er genugt hat. (Laotse)

Das Spiel mit der Unwissenheit

Weder Erkenntnis noch Unwissenheit ist real, was jenseit von beiden liegt, genauso wie jenseits aller Gegensatzpaare, das ist die Wirklichkeit. (Ramana Maharshi)

Das Spiel mit der Intelligenz

Torheit ist Intelligenz in Form einer besonders intelligenten Begrenzung. Um intellektuell zu erscheinen, bedarf es keines besonderen Engagements  für Bewusstsein. 

Das Schmerz-Freude-Spiel

Im Schmerz ist so viel Weisheit wie in der Lust: er gehört gleich dieser zu den arterhaltenden Kräften ersten Ranges. (Friedrich Nietzsche)

Das Sehnsuchtsspiel

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in all Formen nich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um die einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald. (Friedrich Hölderlin)

Das Sexspiel

Sex ist sehr unkompliziert, wenn man keinem Komplex, sondern von seinem Bedürfnis geleitet wird. (Georges Simeon)

Das Reinkarnationsspiel

Wie eine Woge kommt mein Körper an und geht. Schau ganz genau hin: eine Million Wellen, ein See. (Rumi)

Das Spiel mit dem freien Willen

Ein Mensch kann zwar tun, was er will, aber ncht wollen, was er will. (Schopenhauer)

Das Religionsspiel

Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?

Das Wissenschafts-Spiel

Aus der Zeit wollt ihr einen Strom machen, an dess Ufern ihr sitzt und zuschaut, wie er flieüt. Doch das Zeitlose in Euch ist sich der Zeitlosigkeit des Lebens bewusst und weiß, dass Gestern nichts anderes ist, als die Erinnerung von Heute und Morgen der Traum von Heute. (Khalil Gibran)

Das Politik-Spiel

Der Behauptung, dass Politiker nicht denken können, ist zu widersprechen. Jeder Politiker denkt - an die nächsten Wahlen. (Markus M. Ronner)

Das Suche-nach-sich-Selbst-Spiel

Auf einmal war es ihm klar, das die Suche der einzige Grund des bisherigen Nichtfindens gewesen war, dass man da draußen in der Welt nicht finden und daher nie haben kann, was man immer schon ist. (Paul Watzlawick)

Das Rein-Raus-Spiel

Der Ungeduldige fährt sein Heu nass ein. (Wilhelm Busch)

Das Flow-Spiel

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit mit etwas beschäftigen oder gleichsetzen, werden wir Glück empfinden, solange wir darin vertieft sind. Dieses Glücksgefühl kommt von unserem einenen Selbst, wenn es auf etwas konzentriert ist, in dem wir aufgehen. Es ist seine eigene Widerspiegelung des Glücks, nicht etwa ein vorhandenes Glück in der Sache selbst, mit der es sich beschäftigt. Es ist so lange glücklich, wie es ganz eins mit dieser Sache ist, von ihr in Anspruch genommen, mit ihr identifiziert. (Kirpal Singh)

Spiel des Unbewussten Spieler

Realität als eine Form der Illusion erkennen, und die Illusion als eine Form der Realität ist so notwendig wie nutzlos. (Fernando Pessoa)

Das Spiel des Bewussten Spielers

Bewusst zu sein ist Freude. Wenn man das Bewusstsein von den Tausenden von geistigen, vitalen und stofflichen Schwingungen, die es aufsaugen, freigemacht hat, entdeckt man die Freude. (Satprem, Sri Aurobindo)

 

Menschen, in deren Bewusstsein sich der Wandel vollzieht, von dem in diesem Buch die Rede ist, brechen aus diesem Spiel der begrenzenden Sichtweise aus. Bewusst zu sein ist Freude. 

Irreversibler Frieden ist die subjektivie Erfahrung des Spielers, in welchem Bewusstsein zu sich selbst zurückgekehrt ist. Dieser satte Frieden wird nie mehr von ihm weichen. Er bestimmt sein Denken, Fühlen und Handeln. Selbst wenn er Nervosität oder Anspannung wahrnimmt, ist als Tiefenschicht in aller Oberflächenerfahrung tiefer Frieden vorhanden. 

 

Spielen statt kämpfen / Werner Ablass

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