Empfehlen Sie ein Produkt
Senden Sie uns Ihren Tipp. Was passt in unseren Guide?
 

RSS Feed 2.0


Mobile Smartphone > Scan?
lohasguide_feed2mobile
Magazin arrow Ratgeber LOHAS-Scout arrow Wohnen Sie noch - oder leben Sie schon?
Wohnen Sie noch - oder leben Sie schon? Drucken E-Mail

Der ‚Verein Keimblatt’ plant Österreichs erste Plusenergiesiedlung mit Innovationspark im Großraum Wien. Der Projektname ‚Lebens- und Innovationsraum Schönwasser’ soll verdeutlichen, dass Wohnen, Arbeiten und Erholung an einem Ort verbunden werden. Als Standort ist die Gemeinde Zurndorf vorgesehen. Geplanter Baubeginn ist Winter 2012.

 

„Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit und hohe Lebensqualität breitenwirksam zu vereinen“, erklärt Ronald Wytek, Initiator des Vorhabens. „Schönwasser soll andere inspirieren, das eine oder andere Puzzleteil unseres Gesamtkonzeptes selbst umzusetzen. Konkret sind das z.B. Plusenergiehausbau, generationenübergreifendes Wohnen, großzügige Gemeinschaftseinrichtungen, ‚Auto-teilen’, Gelderwerb ohne Pendeln sowie kinderfreundliche Siedlungsstrukturen.“ Wytek weiter: „Für den nächsten Schritt braucht es genügend Menschen, die diese Innovation im Großraum Wien/Bratislava leben und unterstützen wollen.“ Zu diesem Zweck veranstaltet der Verein Informations-Veranstaltungen.

Wissenschaftliche Begleitung

Dass eine derartige Innovation in Österreich einen hohen Bedarf an Grundlagenarbeit hat, weiß auch DI Dr. Alfred Strigl, Geschäftsführer von ‚plenum’. Vor diesem Hintergrund leitete Dr. Strigl eine vom Klimafonds geförderte Projektstudie, deren Ergebnisse zeigen, dass ein gelebter und ganzheitlicher Nachhaltigkeits-Ansatz hohen gesellschaftlichen Wert hat: „Schönwasser ist wohl eines der nachhaltigsten und zukunftweisendsten Lebensstilexperiment Österreichs. Für besonders wertvoll halte ich, dass durch das nachbarschaftliche Wohnen auch die persönliche Entwicklung gefördert wird.“

Alles Bio – auch jetzt schon
Die zukünftige Projekt-Fläche wird dzt. biologisch bewirtschaftet und besteht aus 4 ha Siedlungsraum sowie angrenzend mehreren Hektar (nach Bedarf) landwirtschaftlicher Pachtfläche. Die Kaufverhandlungen sind abgeschlossen, die erste Zahlung ist bis Ende 2011 fällig.

 

Detailinformationen

Plusenergiehausbau
Beim Plusenergiehaus erfolgt im Jahresmittel eine Netto-Energielieferung nach außen. Das Energiekonzept von Schönwasser basiert auf mehreren Säulen:
• Mehrfamilienhäuser in Strohballenbauausführung
• Hybrid-Sonnenkollektoren (Sonnenkollektoren, die Strom und Wärme produzieren)
• Ganzjährigen Bodenspeicher (siehe www.sonnenspeicherhaus.at) für die überschüssige Wärme
• Komfortlüftung und Energiesparfenster

Generationenübergreifendes Wohnen
Im Gegensatz zur steigenden Vereinsamung in unserer heutigen Gesellschaft verkörpert Schönwasser eine Form der Gemeinschaft, die – über die Familie hinaus – den individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Die Generationen bieten sich wechselseitig Dienstleistungen wie Teile der Haushaltsführung, Kinder- und Seniorenbetreuung an. Der Grad der Verbindlichkeit des Service kann frei vereinbart werden.

Auto teilen
Die gemeinschaftliche Nutzung von Kfz, bedingt einige Vorteile gegenüber dem individuellen Besitz von Fahrzeugen: effiziente Nutzung, wenige Stellplätze; große Bandbreite ökologischer KFZ (vom Kleinstwagen bis zum Lieferwagen/Kleinbus); bewusste Autonutzung durch hohe Kostentransparenz

Kinderfreundliche Siedlungsstrukturen/Autofreiheit

Der Siedlungsraum von Schönwasser wird autofrei sein. Wege im und um das Projekt sollen gut zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können – dies wird durch die Nähe zur gut erhaltenen Zurndorfer Infrastruktur unterstützt. Dennoch wird es in seltenen Fällen notwendig sein, dass Kfz das Gelände befahren, z.B. bei der Lieferung von sperrigen Gegenständen oder bei Notfällen (z.B. Rettung, Feuerwehr).

Bauträgerschaft/Partizipation
Der Verein Keimblatt ist Bauträger dieses Vorhabens. Für das erste Mehrfamilienhaus ist eine Kooperation mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) geplant – erste Gespräche mit Geschäftsführer Dr. Alfred Kollar gab es bereits. Für die zukünftigen SiedlerInnen bietet dieses Modell einen hohen Grad an Gestaltungsmöglichkeit und Eigenverantwortung.

Zukünftige SiedlerInnen
Als SiedlerInnen werden vor allem Menschen angesprochen, die sich „für die gute Sache“ einsetzen wollen und ihren Gelderwerb mittelfristig weitgehend vor Ort (z.B. im Innovationspark) umsetzen können. Diese sind beispielsweise (Klein-)UnternehmerInnen, UnternehmensgründerInnen, PensionistInnen sowie Menschen, die ihrem Beruf auch von Zurndorf aus nachgehen können (z.B. IT-Branche). Ebenso spricht „Schönwasser“ Familien an, die einen starken Wunsch nach nachhaltigem Leben, Gestaltungsmöglichkeit und Eigenverantwortung haben.

Die Teilnahme am Projekt kann auch zur Geldfrage werden: Für den Einstieg ist ein Mitgliedsbeitrag von mind. € 1.000,- angesetzt. Die an das Projekt „geliehene“ SiedlerInneneinlage in der Höhe von etwa € 30.000,-- (für eine 60 m2 große Wohnung) dient als Projekt-Vorfinanzierung und ermöglicht die Nutzung der gemeinschaftlichen Einrichtungen. Die Miete für eine 60 m2 große Wohnung soll etwa 300,- Euro pro Monat betragen, ein Anteil von 80,- für die Erhaltung der Gemeinschaftseinrichtungen kommt noch hinzu.
Für Menschen, die sich diesen Betrag nicht vollständig leisten können, ist ein Fonds geplant.

 

Für Siedlungs- und Investmentinteressierte gibt es verschiedene Möglichkeiten, das „Projekt Schönwasser“ besser kennen zu lernen. Details sind unter www.keimblatt.at/termine zu erfahren.


» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
 

Aktuelle Seite

Facebook

Folgen:

twitter facebook linkedinxing
follow-on-pinterest-button.png

ANZEIGE

Bio liebt Fair

LOHAS-Partner



Scandic Hotels
Umweltfreundliches Hotel
 
Basiseintrag kostenlos für Hersteller und Anbieter
 
spätere Aktualisierungen möglich - weitere Info für Anbieter . >
LOHAS Twitter
facebook_follow

LOHAS Aktuell

Art of Stupid

Nachhaltigkeitsampel